Licht hinter dem Bildschirm

An den meisten Schreibtischen kommt das Licht aus zwei Quellen: von der Decke und vom Bildschirm. Beides ist für diesen Zweck ungünstig. Deckenlicht spiegelt, Bildschirmlicht ist die einzige Helligkeit in einem sonst dunklen Zimmer.

Die Änderung, die am meisten bringt, sitzt hinter dem Gerät. Ein Lichtstreifen an der Wand hinter dem Bildschirm hebt die Umgebung an, ohne auf die Fläche zu leuchten. Das Bild steht dann nicht mehr als heller Block in einem dunklen Raum, sondern in einer Wand, die ungefähr mitleuchtet.

Das ist kein Gerät und kein Upgrade. Es ist Möblierung, und sie kostet erstaunlich wenig. Trotzdem überspringen es fast alle, weil es auf keinem Setup-Foto als Produkt zu erkennen ist — man sieht nur, dass das Foto besser aussieht, und schreibt es dem Tisch zu.

Der zweite Punkt betrifft das Licht auf dem Tisch, und da wird meistens falsch herum gedacht. Eine Lampe soll die Tastatur beleuchten, nicht den Bildschirm. Eine Schwenkleuchte, die von der Seite kommt und nach unten zeigt, macht genau das.

Und der dritte: eine Farbe reicht. Ein Aufbau, in dem alles gleichzeitig leuchtet, ist kein Setup, sondern ein Schaufenster.

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