Was auf der Projektliste steht

Klemmbrett mit handschriftlicher Liste und Bleistift auf einer Werkbank

Ich führe eine Liste auf einem Klemmbrett, nicht auf dem Telefon. Der Grund ist banal: Das Klemmbrett hängt in der Werkstatt und ist genau dann da, wenn mir etwas auffällt.

Drei Spalten. Projekt, Status, und rechts eine Zeile: was gefehlt hat. Die dritte Spalte war ursprünglich nicht geplant. Sie ist entstanden, weil sich das Ärgern wiederholt hat.

Wenn man die Spalte nach ein paar Jahren durchgeht, steht dort ein Muster, das man sich nicht ausdenken würde. Es fehlt fast nie ein Gerät. Es fehlt die kleinere Sache daneben: eine Körnung, ein Durchmesser, ein Meter Kabel, ein Licht an einer Stelle, an der es dunkel ist, ein Kasten, in dem das Kleinteil gewesen wäre, wenn es einen Kasten gäbe.

Das hat einen einfachen Grund. Geräte kauft man bewusst, mit Vergleich und Bedenkzeit. Kleinteile kauft man nebenbei, und nebenbei vergisst man sie. Deshalb sind sie im laufenden Projekt der Grund für den Abbruch — und deshalb sind sie als Geschenk so wirksam.

Was in dieser Spalte steht, ist ein Problem. Was ein Problem aus dieser Spalte löst, ist ein Geschenk. Alles andere ist ein Gerät, und Geräte sucht sich jeder selbst aus.

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