Was man in dieser Nische nicht schenkt

Alles mit einem Versprechen. Auf der Packung steht, was danach anders sein soll. Das macht aus einem Gegenstand eine Diagnose mit Schleife. Und es sind nicht die lauten Versprechen, die stören — die weichen sind es, weil sie schwerer zurückzuweisen sind.

Bücher und Kurse, die eine Veränderung nahelegen. Sie sind Arbeit, sie haben einen Termin oder eine Seitenzahl, und sie behaupten, dass etwas anders laufen sollte. Wer so etwas möchte, sucht es sich selbst aus, meistens sehr gezielt.

Geschenke für eine Gewohnheit, die es noch nicht gibt. Das Set für den Abend, den jemand haben sollte. Das Heft für das Tagebuch, das jemand führen sollte. Beides ist ein Vorschlag, wie jemand anders zu leben hätte, und der kommt selten so an, wie er gemeint war.

Deko mit Sprüchen. Ein Schild an der Wand macht aus einer Beschäftigung eine Haltung, zu der man sich dann verhalten muss.

Was übrig bleibt, klingt nach Schreibwarenladen: ein Heft im bekannten Format, Tinte, Kerzen, eine Decke, die in die Maschine passt. Das setzt nichts voraus und behauptet nichts.

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