Was man Kaffeetrinkenden nicht schenkt

Maschinen. Zu teuer für eine Überraschung und zu persönlich für eine Vermutung. Wer eine hat, hat lange gesucht. Wer keine hat, will selbst entscheiden. Und ein Gerät, das zur vorhandenen Mühle nicht passt, steht danach im Schrank.
Aromatisierte Bohnen und Sirupsets. Sie klingen nach einer netten Idee und treffen einen Geschmack, den man nicht kennt. Wer sich mit Kaffee beschäftigt, hat sich meistens von genau dieser Richtung wegbewegt, und das Geschenk sagt dann etwas darüber, wie wenig man davon mitbekommen hat.
Zubehör für ein bestimmtes Gerät. Siebe, Filterhalter, Dichtungen, Behälter mit einem bestimmten Durchmesser. Der Millimeter entscheidet, und den kennt man nicht, wenn man nicht danach gefragt hat.
Tassen mit Sprüchen. Sie sind die häufigste Antwort auf „der trinkt gern Kaffee" und die schwächste. Wer morgens vier Minuten mit einer Waage verbringt, sucht in diesen vier Minuten keinen Witz.
Was übrig bleibt, ist unspektakulär: eine Waage, eine Dose, ein Filterpapier, ein Reinigungspulver. Das setzt nichts über die Ausstattung voraus, außer dass regelmäßig Kaffee gemacht wird.